Kabinenhaube und Cockpit

Der Pilot hat zum Probesitzen schon mal Platz genommen...

 

...recht komfortabel war sein Eindruck

 

Hier wurde die Passform vom Haubensitz noch verbessert

 

Der Übergang vom Rumpf zum Flügel wurde verkleidet

 

Die Konturschablone der Haubenform ist erstellt und zur Anfertigung des Ton- Modells vorbereitet

 

Der Rumpf ist fertig verschliffen und wird zum Laminieren vorbereitet

 

Aus „Softton“ in töpfermanier habe ich die Haube geformt...

 

...da ich offensichtlich kein Meistertöpfer bin, ist die Oberfläche noch etwas uneben...

 

...und wird nach Trocknung noch gespachtelt und geschliffen

 

nach 10 Tagen Trocknung zeigte sich, dass der gehärtete Softton doch teilweise erheblich an Volumen verloren hat und sich teilweise recht große Spalte gebildet haben. Ich war entmutigt, der Versuch mit dem Material war wohl fehlgeschlagen. Doch Wilhelm, mit solchen Arbeiten sehr erfahren, meinte nur: Nimms leicht und heiter, in so `nem Fall hilft Prestolit dir weiter.

Also, Prestolit angerührt, die Lücken grob aufgefüllt...

 

....verschliffen...

 

weiter aufgefüllt und wieder verschliffen. Ich war erstaunt, wie prima sich das mit dem Prestolit machen ließ.

 

dann wagte ich es, die nachgebesserte Form von dem Rahmen zu nehmen. Sah erst mal etwas „gerupft“ aus.

 

aber nach weiterem intensiven Schleifen..

 

...zeigte sich das Ganze doch schon recht zufriedenstellend.

 

weitere Unebenheiten aufgefüllt, wieder verschliffen und....

 

die „Haube“ passt wie angegossen auf den Rahmen - gefällt mir!

 

Ansicht von vorne

 

jetzt ist die Grundierung aufgetragen.

 

Nach 2 Tagen Trocknung soll es „poliert“ werden. Wenn dass auch noch so klappt wie Wilhelm mir prophezeit - ich bin begeistert. Ich hatte solche Arbeiten noch nie gemacht und hatte anfänglich doch einige Zweifel ob ich das zufriedenstellend hinbekommen würde.

 

 

den Haubenklotz zur weiteren Bearbeitung unf einen Sockel gesetzt und fast fertig verschliffen

 

 

Nun ist der Haubenklotz soweit fertig. Wilhelm lackiert ihn gekonnt, damit eventuelle Unebenheiten besser zu erkennen sind und die Form sich später nach dem Abformen besser trennen lässt

 

 

Die Haube ist ist abgeformt. Ob’s was geworden ist? In zwei Tagen werden wir’s wissen!

 

 

die geharzte Negativform. Die von mir gefertigte Urform aus Ton ist entfernt. Sieht gut aus, sagt Wilhelm.

 

 

Hier nun die Vorarbeit von Wilhelm und endlich die zu verwendende Positivform abzuformen.

 

 

Hier ist es nun soweit. Die Positivform wurde von Wilhelm mit dem entsprechenden Harz gefüllt und muß nun durchtrocknen. Anschließend wir diese Positivform zum Tiefziehen der Haube zu einem namhaften Fachbetrieb geschickt. Ich hätte nicht gedacht dass zur Haubenherstellung so viele aufwändige Arbeitschritte notwendig sind.

 

 

Wilhelm befreit den fertigen Haubenklotz mit sanfter Gewalt aus seiner Form

 

 

Da ist er nun. Über den Klotz wird von einem „Tiefziehfachbetrieb“ mit dem Wilhelm schon seit Jahren zufrieden zusammenarbeiten die Haube gezogen. Bin gespannt wie sie wird.

 

 

Die Haube ist vom Tiefziehen eingetroffen. Gefällt mir gut. Bin gespannt, wenn der Haubenrahmen vom Grundieren kommt, ob alles wie gewünscht passt.

 

 

Der Rumpf ist vom Grundieren zurück, ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Da habe ich doch gleich mal die Haube anprobiert. Macht sich auch recht, gut finde ich. Sie muss noch genau zugeschnitten werden. Dann wird sie aufgeleimt.

 

 

Jetzt geht es an den „Innenausbau“. Heute habe ich dazu den Pilotensitz und das Instrumentenbrett angefertigt. Sicher würde der ein oder andere so ein Instrumentenbrett noch „scaliger“ gestalten. Aber mir genügt das so. Ich habe nicht den Anspruch aus dem Cockpit eine „Puppenstube“ zu machen und so konnte ich es auch mit Hilfe eines Fotos vom original Instrumentenbrett der D- 4041 von 1959 passend für dieses Flugzeug gestalten

 

 

Die Sitzschale wird farblich natürlich noch dem Innenraum angepasst

 

 

Der Pilotensitz lackiert...

 

 

...und auch das Instrumentenbrett richtig eingepasst